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Susanne von Bülow

Susanne von Bülow läd in die Oberwelt ein.
WINDZEIT – gedruckt, gefegt, gepinselt
14. FEB. 2025 – 19 Uhr
Reinsburgstraße 93
70197 Stuttgart
www.oberwelt.de

Susanne von Bülows figurative Drucke und Zeichnungen bewegen sich im Spannungsfeld von Konzentration und Bewegung, Kontemplation und Aufruhr, Ruhe und Irritation. 

Hielten Susanne von Bülows Allegorien, Topoi und Figuren früher still und verharrten konzentriert im Momentum der Selbstvergessenheit, so wandeln sich mit der Stuttgarter Ausstellung in der Oberwelt ihre eingefrorenen Motive und nehmen Fahrt und Wind auf. Unklar bleibt dabei, ob die Bewegung von außen eingesetzt oder von innen ausgesetzt wird. 

Werden die Figuren Kraft ihrer Haare sich in die Lüfte schwingen oder sehen wir sie in einem Augenblick, da ein Wirbelwind sie an neuem Ort abgesetzt hat – ähnlich der Dorothy in „the Wizzard of Oz“ – das bleibt offen. 

Es sind die unterschiedlichen, disparaten und naturgewaltigen Kräfte, die am Werk sind und auf ihr Werk wirken – die Wetter, die Winde, der Regen und eine wuchernde, zum Dickicht verwobene Natur – kurzum – alles dieses sind Störungen der Konzentration und Stille, die allen Widrigkeiten trotzt und sich dennoch zeigt – als ein Widerspruch von flüchtig und fest, von stabil und fragil. 

Susanne von Bülow hat dabei mit dem Kartondruck ihre einzigartige Ausdrucksform gefunden und erzeugt Bilder die im Büttenpapier versunken sind wie Fresken im Putz. 

Der in ihren Bildern jetzt verwendete, rieselfreudige und feinstkörnige Kohlestaub wird geschüttet, gefegt, gepinselt und ist in seiner hochsensiblen Wind- und Zuganfälligkeit eine fragile und schwer kontrollierbare Ergänzung der exakten Kartonradierungen, die es zuzustauben und zu verfeinern galt. 

Eröffnung am Freitag, 14. Februar, 19:00 Uhr 

KUNST UND SUPPE

KEINE ANGST FÜR ALLE – 
23. Januar 2025 – 19 Uhr bei KUNST UND SUPPE in der Ateliergemeinschaft Schulstraße.

Sarah Kramer – Absolventin der Filmhochschule in Köln – stellt ihren Kurzfilm KEINE ANGST FÜR ALLE vor.

Ihr erster dokumentarischer Kurzfilm ist 26 Minuten lang und trägt den Titel „Keine Angst für Alle“. Er handelt von einem Künstler und Musiker namens Lota, der in einer kleinen grünen Oase, inmitten in eines Industriegebiets, lebt. Dort musiziert er, denkt nach über die Grausamkeiten dieser Welt, spielt – sobald die Maschinen stillstehen – mit seiner Freundin Mone Golf in den von Menschen gemachten Wüsten des Industriegebiets. Der Film ist eine Hommage an das Unperfekte und Spielerische, setzt sich gleichzeitig aber auch mit einer Gegenkultur auseinander, die ihren Freiraum im Abseits sucht.

Nach der Vorführung des Filmes sind Sie und Ihre Freund!nnen eingeladen gemeinsam mit der Filmemacherin über Angst und Alle, Alles und das Andere und mögliche Freiräume zu sprechen.

In der ateliertypischen Atmosphäre debattieren wir dann bei einem Schlag Suppe weiter – solange die Töpfe und Teller reichen.

Um Anmeldung wird gebeten, da unsere Stühle und Suppen begrenzt sind….Anmeldungen bei ruppe@koselleck.de

Veranstaltung hier :
https://www.facebook.com/events/1651523478736909
Infos zur Künstlerin:
https://www.sarahkramer.de

FOTOCREDITS: SARAH KRAMER 2022

Maria Langenstroth u.a.

Klaus Geigle u.a.

Acht künstlerische Positionen mit Schwerpunkt auf impulsgesteuerten Ansätzen, die das vordergründig Abseitige, scheinbar Nichtssagende in den Mittelpunkt stellen und sich gesellschaftspolitischer und kunsthistorischer Bedeutungsschwere elegant, spielerisch und humorvoll entziehen.

Banality Control

14. Dezember 2024 – 19. Januar 2025

Preview / Kuratorenführung
Freitag, den 13. Dezember, 17.30 Uhr

Eröffnung
Freitag, den 13. Dezember, 19 Uhr

Künstler:innen:
Kira Fröse
Klaus Geigle
Andrea Lüth
Melanie Milo
Kerstin Müller-Schiel
Klaus Sievers
Wolfgang van Triel
Anna Vasof

Kurator:
Dirk Pleyer

Freundlich unterstützt durch:
Kulturbüro Dortmund

Winterpause
Vom 23. Dezember 2024 bis einschließlich 8. Januar 2025 ist das Künstlerhaus Dortmund geschlossen.
Die Ausstellung ist ab dem 9. Januar 2025 wieder geöffnet.

Link Künstlerhaus Dortmund

www.klausgeigle.art

Tamara Malcher u.a.

Luzia-Maria Derks u.a.

„Naive Landschaften“ – Vortrag von Olga Lilly Schulz-Ragipovic – KUNST UND SUPPE 27

21. November 2024 – 19 Uhr bei Susanne von Bülow im Atelier

Olga Lilly Schulz-Ragipovic wird in der Ateliergemeinschaft Schulstraße e.V. über ihre basalen, erdnahen und terraphilen Annäherungen an die konkrete Landschaft berichten. Die aktuelle Stipendiatin des DA Kloster Gravenhorst in Hörstel befragt dabei den Boden mit skulpturalen Werkzeugen und entwickelte formale Schemata, mittels derer sie tonale Plastiken herstellt, die noch bis Januar im Klostergarten zu sehen sein werden.

Olga Lilly Schulz-Ragipovic lebt und arbeitet zwischen Stuttgart und Sarajewo …und so ist es uns eine besondere Freude sie für eine Visite in unserem Haus gewinnen zu können!

Olga Lilly Schulz Ragipovic auf instagram: https://www.instagram.com/olga.lilly.ragi/

Nach dem Vortrag im Atelier von Susanne von Bülow gibt es wie gewohnt einen Schlag Suppe und weitere Gespräche über das Thema in der entspannten Atmosphäre der Ateliergemeinschaft
Schulstraße e.V.

Zu der 27. KUNST UND SUPPE Veranstaltung sind Sie und Ihre Freund!nnen herzlich eingeladen.

Link zu Facebook: https://www.facebook.com/events/452951127166626

Um Anmeldung wird wg. des erwarteten Andrangs gebeten.

Anmeldungen bei ruppe@koselleck.de

Luzia-Maria Derks u.a.

Klaus Geigle u.a.

Mittelrhein-Museum Koblenz

Traumlandschaft – Alptraum Landschaft / 12.10.2024 – 9.3.2025 //

Eröffnung: Fr, 11.10.2024 l 19 Uhr

Einen Blick auf die zeitgenössische Landschaftsmalerei wirft die Ausstellung Traumlandschaft – Alptraum Landschaft. 14 Künstlerinnen und Künstler zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie sie dem seit dem Mittelalter gewachsenen Kanon der Landschaftsmalerei neue aktuelle Aspekte hinzufügen.

Anstatt alle Kunstwerke auf einen Nenner bringen zu wollen, setzt die Präsentation auf den Wechsel unterschiedlicher Malstile, Techniken, Blickwinkel und Konzepte. Klassische Malereien sind ebenso vertreten wie Radierungen, reliefartige Materialbilder, Kohle- und Bleistiftzeichnungen.

Manche der Exponate ermöglichen uns einen neuen Blick auf die bekannte heimatliche Landschaft an den Flüssen und auf den Höhen der Mittelgebirge. Andere entführen uns auf fremde Kontinente oder gar in ferne Galaxien. Reale Orte behaupten sich gegen phantasievolle Seelenlandschaften.

So ist helle Naturschönheit neben zerstörter Landschaft zu sehen; es wechseln sich surreale Weltentwürfe mit mythischen Szenen ab. Auf düstere Untergangsvision folgen faszinierende Naturschilderung und auch humorvolle Leichtigkeit im Umgang mit Traditionen. Das Publikum wird mit aufrüttelnden Botschaften ebenso konfrontiert wie mit meditativer, reiner Malerei.

Auf diese Weise entsteht ein vielgestaltiges Panorama, das die Lebendigkeit und andauernde Aktualität der Gattung Landschaftsmalerei unter Beweis stellt.

In der Ausstellung vertreten sind Werke von Kristin Albrecht, Martina Altschäfer, Andreas Bruchhäuser, Mahmut Celayir, Klaus Geigle, Johannes Hüppi, Yvette Kießling, Markus Matthias Krüger, Heike Negenborn, Sophia Pechau, Michael Rausch, Aloys Rump, Robert Schneider und Lea Sprenger.

Mittelrhein-Museum Koblenz

www.klausgeigle.art