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Luzia-Maria Derks

Bilder von meiner Mongoleireise

Beamerpräsentation im Treppenhaus

Am Sonntag, den 03. Juli um 17.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich ins Foyer der Ateliergemeinschaft Schulstraße e.V. eingeladen. Luzia-Maria Derks wird dort eine Beamerpräsentation im Treppenhaus veranstalten. Es wird Mongolischen Tee und Wasser geben. Erscheint zahlreich, bringt gerne Freunde und Bekannte mit!

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Freiheiten / Freedoms

Ahmad Adnan Alorbeni
Fouad Kayalie

Die Ausstellung Freiheiten / Freedoms zeigt Arbeiten der beiden syrischen Künstler Ahmad Adnan Alorbeni und Fouad Kayalie. Ihre Arbeiten setzen sich mit der Bedeutung von Freiheiten auseinander und den Auswirkungen, wenn Freiheit nicht mehr selbstverständlich ist, vor allem vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Syrien und der Flucht nach Europa.

Eröffnung: Freitag, 29. April
Öffnungszeiten: 30. April bis 15. Mai, jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr
Voliere, Atelier 17 in der Ateliergemeinschaft Schulstrasse 43, Münster

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Ruppe Koselleck

ES GEHT VORAN.

Zum sechsten Jahrestag der Deepwater Horizon Katastrophe im Golf gibt Ruppe Koselleck
für die TAKEOVER BP Interviews. u.a. in Wien bei DER STANDARD:

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BP – bald seins.
http://www.ebay.de/usr/takeoverbp

Susanne von Bülow

KUNSTHALLE MÜNSTER

In der Stadthausgalerie | Platz des Westfälischen Friedens
Susanne von Bülow: u.a. Europa | 27. April – 19. Juni 2016
Eröffnung: Dienstag, 26. April – 18 Uhr

FINISSAGE: Sonntag, 19. Juni – 15 Uhr
Geostrategische Kuchenperformance: „Kuchen essen – Alles vergessen“
T FIFTYTWO (Susanne von Bülow + Ruppe Koselleck)

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Susanne von Bülow: Europa, 90/150
Collagraphie, 2016

Zwischen den Grauwerten geopolitischer Allegorien und dem hochkonzentrierten und verdichteten Ausdruck des freigestellten Menschen entwickelt Susanne von Bülow neue Topoi und Motive aus den flüchtigen Augenblicken unserer Gegenwart. (Ruppe Koselleck, 2016)

Text: Verena Voigt, Kunsthalle Münster

Die Ausstellung
Susanne von Bülows nennt ihre Ausstellung „u.a. Europa“ und verweist mit ihrem Titel bereits auf die Polarität der gezeigten Arbeiten und Installationen. In von Bülows konzentrierten und freigestellten Figuren verdichtet die Künstlerin den abgebildeten Menschen auf einen selbstbezogenen und sich selbst vergewisserten Moment im alltäglichen Leben des Einzelnen. Es zählt der auf Ewigkeit festgestellte Augenblick. Die abkürzenden Vokale „u.a.“ befreien die Ausstellung von der Last der Einengung auf ein geographisches oder politisches Thema und öffnen das konnotierte Feld des begrifflichen Europas. Hierfür entwickelt von Bülow Allegorien der GEOPOLITIKA bzw. der EUROPA und stellt diese politische Relevanz einer privaten Verortung in Form der alltäglichen Momente gegenüber. Dabei entstehen auch Bilder wie etwa die „Frau mit Schleier und goldener Tasche“, deren Deutungshorizont von privater Natur und öffentlicher Brisanz aufleuchtet.

Die „Europa“ ist eines der Schlüsselwerke der Ausstellung der Künstlerin Susanne von Bülow, die am 26. April in der Stadthausgalerie in Münster am Platz des Westfälischen Friedens eröffnet wird: eine 2016 entstandene Monotypie. Bei genauer Beobachtung zeigt sich: Der durchsichtige Kellerfaltenrock des „Mädchens Europa“ zeigt freigestellte Landkarten und Staatsgrenzen und konfrontiert Europas „feste“ Grenzen (rechte Rockhälfte) mit den Linien sog. „gefallener arabischer und afrikanischer Staatlichkeit“ (linke Rockhälfte).
Die Gemengelagen der „failed states“ auf der einen und überlappende europäische Staatsgebilde auf der anderen Seite erzeugen ein kartographisches Camouflage-Muster; getrennt nur durch das Mittelmeer.

Eine politische Hintergrundfolie dieser zeitgenössischen Allegorie ist das sog. Sykes-Picot-Abkommen, das sich am 16. Mai 2016 zum 100sten Mal jährt.

Die Künstlerin: Susanne von Bülow
„Neben der ausgeprägten Lust an der handwerklichen Arbeit des Druckens besitzt Susanne von Bülow eine besondere Beobachtungsgabe. Doch das Beobachtete ist nie unabhängig vom Beobachter, sei es in der Kunstrezeption oder hinsichtlich der kleinen unbewussten oder auch bewussten Gesten des Alltags, die sich weder präzise wiederholen noch nachahmen lassen. Die Künstlerin legt diese Gesten, die Bewegungen für einen Moment still, reist sie aus dem Zusammenhang und stellt sie frei. Sie beschreibt in ihren Bildern die Erfahrungen und Wünsche von Körperlichkeit, der Lust, aber auch der Zerbrechlichkeit emotionaler Empfindungen“
(Text: Dr. Andrea Brockmann, Freigestellt, Aus: Zuckerbrust und Blaubeermund, 2009) – und aktuell in der Ausstellung „u.a. Europa“: die Zerbrechlichkeit von politischen Kontinentalplatten, gebrannt in Keramik.

Der politische Hintergrund: Der Sykes-Picot-Kontrakt
Das Sykes-Picot-Abkommen vom 16. Mai 1916 war eine geheime Übereinkunft zwischen den Regierungen Großbritanniens und Frankreichs, durch die deren koloniale Interessengebiete im Nahen Osten nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg festgelegt wurden. Das Abkommen wurde im November 1915 von dem französischen Diplomaten François Georges-Picot und dem Engländer Mark Sykes ausgehandelt. Nach ihren unter verschlossenen Türen getroffenen Absprachen sollten die künftigen Grenzen von Syrien, Jordanien, Irak und der Türkei geregelt werden.

Winston Churchill brüstete sich später, den Staat Jordanien „mit einem Stiftzug an einem Sonntagnachmittag“ geschaffen zu haben. Nach 100 Jahren wird deutlich: Der Skykes-Picot-Kontrakt ist die Grundlage, wenn auch nicht die Ursache für viele der Konflikte im modernen Nahen Osten: dem Israel-Palästina Konflikt, dem libanesischen Bürgerkrieg, dem irakischen Überfall auf Kuwait, dem türkisch-kurdischen sowie dem syrischen Bürgerkrieg. Auslöser für all diese Konflikte waren ganz unterschiedliche lokale und regionale, nationalistisch-exkludierende Auffassungen von „Politik“; manchmal von externen Mächten unterstützt; manchmal komplett hausgemacht. Aber die „Leinwand“, auf der diese „Politik“ entstand, war das Sykes-Picot-Abkommen.

Dieses Geheimabkommen stand unter keinem glücklichen Stern: Schon mit der Oktoberrevolution 1917 entstand ein „Leck“, das den Geheimcharakter des an den Menschen vorbeiverhandelten Staatengebildes vereitelte. Die Veröffentlichung in russischen wie britischen Tageszeitungen schließlich löste große Verärgerung unter den Entente-Mächten und wachsendes Misstrauen bei den Arabern aus – was die Arabische Revolte zusätzlich anstachelte. Dennoch sollte das Sykes-Picot-Abkommen in den Folgejahren erweitert werden, um Italien und Russland einzubinden. Russland sollte Armenien und Teile von Kurdistan erhalten, Italien einige ägäische Inseln (Dodekanes) und eine Einflusssphäre um Ýzmir in Südwest-Anatolien. Die italienische Präsenz in Kleinasien sowie die Aufteilung der arabischen Länder wurde im Vertrag von Sèvres im Jahre 1920 formell besiegelt. Zynischerweise ist es ausgerechnet der sog. IS-Staat, der aktuell genau diese Grenzziehung brutal annulliert.
http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/sykes-picot-zerfaellt-endlich-497/

Die Geostrategische Kuchenperformance: Kuchen essen – Alles vergessen
Am letzten Tag der Ausstellung „u.a. Europa“ am Sonntag, den 19. Juni ab 15 Uhr unternehmen Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck mit der „Geostrategischen Kuchenperformance: Kuchen essen – Alles vergessen“ den Versuch, die Geschichte mit ihren politischen Konstrukten und Konstruktionen in Süßspeisen zu transformieren. Wenn es nach dem Hinweis von Churchill richtig ist, das die Einflusszonen im Nahen Osten zwischen Frankreich und England in den sog. Geheimverhandlungen von Sykes-Picot bei Teegebäck verhandelt und gezogen wurden, so hat es eine innere Konsequenz, wenn Bülow und Koselleck 100 Jahre später die nun von der Künstlerin zuvor in Keramik gebrannten und später als Kuchen aufgebackenen Staatsgebilde im Rahmen des Ausstellungsprojekts zur Verköstigung anbieten werden.

Zitat der Künstler Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck: „‘Kuchen essen – Alles vergessen‘ möchte sich an den politisch-kreativen Gestaltungsakten beteiligen – und Staatengebilde verköstigen …. Wir werden mit Hammer und Nagel Grenzen auf Karten einschlagen, mit Blechen nachziehen, Formen gestalten, „Länder“ verwalten und zu Süßspeisen transformieren… So lecker (und aktuell) war Geschichte noch nie… Das Geostrategische Kuchenessen wird damit zu einer performativen Geschichtsstunde, in denen nicht Länder, sondern Kuchen gegessen wird. Nachdem wir im vergangenen Jahr in Wien die kartografischen Umrisse von Österreich und Ungarn in einen vielteiligen Schichtkuchen ausgeformt haben und im Museumsquartier verspeist haben, freuen wir uns anlässlich des Jahrestages des Sykes-Picot-Abkommens, zu dem wir für Sonntag, den 19. Juni um 15 Uhr am Platz des Westfälischen Friedens in Münster einladen.“

Der Ausstellungsort:
Stadthausgalerie – Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof)
48143 Münster
Presse: Verena Voigt PR | kontakt@verena-voigt-pr.de | 0 163 191 16 69
Telefon +49 (0)251/4924191 · Fax 4927752 (Kulturamt)
kulturamt@stadt-muenster.de · http://www.kunsthalle.muenster.de
Öffnungszeiten: Di.–So. 12–18 Uhr

Die Ausstellung „u.a. Europa“ wird von der Kunsthalle Münster kuratiert und setzt die Reihe der Malerei-Ausstellungen in der Stadthausgalerie fort.

Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck

DIE LAGE AM LOCKWEG

Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck drucken am 22. April 2016 ab
10 Uhr morgens im Kunstverein Sundern Sauerland
für Grund und Boden
http://www.kunstverein-sundern-sauerland.de/
Facebook-Einladung: https://www.facebook.com/events/1678284665755171/

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Lena Dues
Artur Moser
Il-Jong Park
Chih-Feng Chien

kommen & gehen

15.04. – 17.04.2016

Die Ateliergemeinschaft begrüßt und verabschiedet die Stipendiaten der Kunstakademie Münster mit einer Ausstellung in den Räumen des Atelierhauses.
Il-Jong Park und Chih-Feng Chien werden im Foyer Arbeiten präsentieren, die während des Stipendienjahres entstanden sind.
Lena Dues und Artur Moser werden 2016/2017 bei uns arbeiten und zeigen Arbeiten in ihren neu bezogenen Räumen.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 15.04. um 19:00 Uhr,
sind Sie herzlich eingeladen!
Samstag und Sonntag jeweils von 12 – 18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos zu den Stipendiaten finden Sie hier!
https://www.facebook.com/events/204047786646010/

Ruppe Koselleck

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Im Kontext der Ausstellung GRÜN
unternimmt Ruppe Koselleck einen weiteren Versuch, den Mineralölmulti BP zu schlucken.
(Bild 4766_F19_E_D1)

Dezernat16
31. März 2016, 18 Uhr
Emil-Maier-Strasse 16, 69115 Heidelberg

Einladung Facebook: https://www.facebook.com/events/589121211240153/

…denn es ist Zeit, einen Konzern zu übernehmen. Die Feindliche Übernahme von BP wird 15 Jahre und Ruppe Koselleck hat begonnen, den Konzern via Ebay mit rohen und rohsten Ölmalereien anzugreifen.
Sie kaufen Kunst und Koselleck BP.
http://www.ebay.de/usr/takeoverbp

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