Justyna Janetzek
Ein Atelierhaus
Atelierhaus Recklinghausen
(Klick auf Bild = Großansicht)
Klaus Geigle
Labor 0.25
Herzliche Einladung zur Finissage der Ausstellung „Labor 0.25“ im no cube, Münster!
Sonntag ab 15 Uhr. Die Finissage wird übrigens eine halbe Vernissage, also eine Art „Firnissage“, da während der Ausstellungszeit entstandene Arbeiten präsentiert werden!
no cube
schau- und atelierraum für kunst + medien
achtermannstraße 26
48143 münster
info@nocube.net
Stipendiatenausstellung „kommen und gehen“
Gerhard H. Kock von den Westfälischen Nachrichten berichtet über unsere Ausstellung „kommen und gehen“, die heute Abend ab 19:30 eröffnet wird.
Pia Bergerbusch
Justyna Janetzek
Artur Moser
Lena Dues
kommen & gehen
Donnerstag, 06.04.2017
Die Ateliergemeinschaft begrüßt und verabschiedet die Stipendiaten der Kunstakademie Münster mit einer Ausstellung in den Räumen des Atelierhauses.
Lena Dues und Artur Moser werden im Foyer Arbeiten präsentieren, die während des Stipendienjahres entstanden sind.
Pia Bergerbusch und Justyna Janetzek werden 2017/2018 bei uns arbeiten und zeigen Arbeiten in ihren neu bezogenen Räumen.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 06.04.2017 um 19:30 Uhr,
sind Sie herzlich eingeladen!
Weitere Infos zu den Stipendiaten finden Sie hier!
Einladung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1255738404522608/
Schulstraße unterwegs:
Ruppe Koselleck im National Center for Contemporary Art in Kaliningrad
„Notes on the Beginning of the Short 20th Century“
Ein Ausstellungsprojekt mit Simone Bader, Marcin Berdyszak, Nin Brudermann, Martin Chramosta, ETAGE group, Tatiana Fiodorova, Karen Geyer, Ruppe Koselleck, Olga Alia Krulišová & Jana Mořkovská, Jérôme Leuba, Małgorzata Łuczyna & Jacek Złoczowski, François Martig, Mladen Miljanović, Anton Kuznetsov, Yves Netzhammer, Jo Preußler & Axel Töpfer, San Donato group, Deborah Sengl, Joachim Seinfeld, Belle Shafir, Yuri Vassiliev, Martina Wolf
„Anmerkungen zum Beginn des kurzen 20. Jahrhunderts“ begibt sich auf den Weg, die geschichtlichen Spuren des Ersten Weltkrieges in der Gegenwart darzulegen und den Umgang mit ihnen zu reflektieren. Was bedeutet diese Zeit, was bedeuten diese lange zurück liegenden Geschehnisse für uns? Was fordert eine heutige Stellungnahme und gegenwärtige künstlerische Auseinandersetzung heraus? Wie und wo lässt sich der geschichtliche Einfluss in Kunstwerken greifen? Welche Intentionen und Bildpolitiken stehen hinter den unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit?
Die Ausstellung geht der Frage nach, inwieweit es zeitgenössischer Kunst zwischen Konstruktion, Referenz und Abbild möglich ist, das kulturelle Gedächtnis zu erweitern, zu korrigieren oder gar zu einer Wirklichkeitsfindung von Geschichte beizutragen. Gleichzeitig zeigen die Exponate veränderte, nicht gesellschaftskonforme Geschichtsbilder und verdeutlichen die Unterschiede von nationalen Erzählungen und Erinnerungskulturen über den Krieg.“
Andrea Domesle und Frank Eckhard
National Center For Contemporary Art (NCCA) – Kaliningrad
1. März – 8. April 2017
Kronprinz Barracks, 38 Litovsky val, Kaliningrad
Klaus Geigle
Labor 2.0 im no cube
Einzelausstellung/Malerei
04.März 2017 bis 23. April 2017
Vernissage: Samstag 04. März 2016, 19:00 Uhr
Ab dem 04. März ist Klaus Geigle im Schau- und Atelierraum des Ausstellungsortes no cube zu Gast. Der am Niederrhein geborene Künstler präsentiert ausgesuchte Werke unter dem Ausstellungstitel „Labor 2.0“. „Labor 2.0“? Ein Labor ist sicher ein ganz besonderer Arbeitsplatz, es dient dem Forschen und Experimentieren. In ihm lässt sich trefflich „laborieren“, ein Wort, das seine Wurzeln im Lateinischen findet und soviel wie „arbeiten“, „sich abmühen“ und „leiden“ bedeutet. Mit derart mühseligen Tätigkeiten haben die „Laborbilder“ des Klaus Geigle wenig gemein, das Gegenteil scheint der Fall: Geigles „kleinformatige Erkundungsbilder“ verdankten ihr Entstehen zunächst schlicht ökonomischen Überlegungen. Die Farbe ist das Medium des Malers, sie ist die Grundlage seines künstlerischen Ausdrucks und deshalb viel zu wertvoll, um auszutrocknen, ohne einen Bildgrund gefunden zu haben. So entstehen im Geigles Labor, seinem Atelier, die kleinen Bildwerke aus den Farbresten der noch im Arbeitsprozess befindlichen großformatigen Werke. Geigle nannte diese Arbeiten schon einmal selbstironisch „Restfarbenbilder“, doch dieser spöttische Name wird den kleinen Werken nicht gerecht. Sie bieten Raum zum künstlerischen Spiel, zum künstlerischen Suchen und Finden. Diese experimentelle Funktion stellt der Künstler in der neuen Werkreihe „Labor 2.0“ in den besonderen Fokus. In ihr bleibt weiter das Zufallsprinzip der Farbwahl und -restmenge wichtig, aber ein zielgerichteter Forschungsprozess rückt in den Mittelpunkt. Motive wiederholen sich zunehmend, die Möglichkeiten der malerischen Umsetzung werden ausgelotet und immer wieder neu durchgespielt. Auch wechselt der Malgrund dieser neuen Reihe zu hochwertigen Buchenholz und beschränkt sich auf das Format 20 cm x 30 cm. Der Bildträger wird zum „malerischen Vorlegeglas“. Diese kleinformatigen Arbeiten dokumentieren das künstlerische Forschen Geigles in besonderer Weise, der Ausstellungsraum wird zum visuellen Labor. Der Maler präsentiert im no cube zudem ausgesuchte größere Formate, in denen sich die Ergebnisse der Experimentierfreude wiederfinden lassen. Fans und Entdecker des Malers werden auf „geigle-typische“ Sujets, wie kleine und größere Nagetiere treffen und abwehrende südländische Gewächse entdecken. Auch werden Baumstämme eine wichtige Rolle spielen. Sie treten in Bildwelten auf, die durch gezielte Farbgebung mit oftmals gedämpften Tönen, eine seltsam befremdliche Atmosphäre entwickeln. Seine meisterhaft angelegten Farbflächen lassen tiefer liegende Lasuren erahnen, auf ihnen treten die Pflanzen und Tiere wie deplatziertes Bühnendekor auf, dass von der vorbeirauschenden Zeit einfach stehen gelassen wurde. Keine Bewegung stört den Blick in die Bildwelten des Klaus Geigle, nur gelegentlich verwirren fast neonfarbig wirkende Farbspuren und sorgen für eine erhöhte Wachsamkeit des Betrachters. Timm Ulrichs hat die Leichtigkeit der Malweise auch als „lässige Geste“ des ehemaligen Meisterschülers von Prof. Udo Scheel beschrieben, sie besticht und verzaubert. Geigles Bildwelten verführen zum Träumen und Nachsinnen, doch sollte man nie die vorsichtige Frage aus den Augen lassen: „Was hat der Künstler im Bild verborgen?“ Die Ausstellung eröffnet mit einer Vernissage am Samstag den 04. März 2017 ab 19°° Uhr. Der Künstler ist anwesend. Laufzeit der Ausstellung: 04.03. – 24.04.2017. Die Finissage ist am Sonntag 23. April 2017 ab 15°° Uhr.
Weitere Infos
www.nocube.net
www.klausgeigle.com
Schulstraße unterwegs:
GEGENÜBER TOD
mit Werken von
Susanne von Bülow (Zeichnung), Frank Gillich (Zeichnung), Werner Kavermann (Malerei), Ruppe Koselleck (Video) und Klaus Wittkamp (Skulptur, Collage/Zeichnung)
am Freitag, 17.2.2017 um 19 Uhr im Kunstraum hase29 www.hase29.de
Zur Begrüßung spricht Frau Bürgermeisterin Birgit Strangmann.
In die Ausstellung führen Elisabeth Lumme und Robert Stieve ein.
Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V.
Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Susanne von Bülow
MADONNA!
Plakatedition, 100er Auflage, Susanne von Bülow 2017 – DIN A2
Maria war Jüdin, orientalisch verschleiert und sicherlich kannte sie kein Kaugummi.
MADONNA! ist mein Beitrag, mein Bild, mein Kommentar zu einer Debatte um eine abendländische Leitkultur – um eine sinnfreie Überbewertung und Stigmatisierung von Gewändern und Kleidern.
Wir sind Morgen- und Abendland – bei Tag und bei Nacht.
MADONNA! ist ein Ausruf und ein Aufruf – hinzusehen und nachzufragen, sich keine einfachen Lösungen auftischen zu lassen.
MADONNA! ist keine Antwort –
MADONNA! befragt im Gewande der Verschleierten die Ästhetik, den Ausdruck dessen, was keinesfalls nur dem Islam gehört.
Sie gehört zu uns – sie ist hier zu Hause!
Susanne von Bülow 2017 http://susannevonbuelow.blogspot.de/2017/02/madonna.html
Die Plakatedition MADONNA! erscheint als Ausdruck der Empörung, dass man den Saal des Westfälischen Friedens für politische Zwecke an eine fremdenangstschürende Partei – die AfD – vermietet, in einer Auflage von 100 und wird zum Preis von 20 Euro angeboten.
10 Euro pro Plakat fließen an die Amadeu Antonio Stiftung, die sich für Toleranz und gegen Fremdenangst – und -feindlichkeit einsetzt. Nach dem Verkauf der Auflage wird die Höhe der Einnahmen öffentlich an dieser Stelle bekannt gegeben. Bestellen können Sie das Plakat direkt bei susannevonbuelow(ädd)web.de mit dem Vermerk MADONNA!